Anja Kampmann

Aktuell

Der Hund ist auf Platz 5 der SWR Bestenliste Juli / August 2021.

Ausführliche Diskussion mit Iris Radisch, Marie Schmidt, Martin Ebel und Carsten Otte hier.

 

 

NDR Kultur Sonntagsstudio am 30.5. von 20-22Uhr
„Der Hund ist immer hungrig“ – der neue Gedichtband von Anja Kampmann
Moderation: Juliane Bergmann

Poetry on the digital Road: Internationales Literaturfestival Bremen: Hier

VIDEO:  BR2 Diwan mit Marica Bodrozic und Matthias Jürgler

VIDEO:  ARD Forum MDR Gespräch zu ‚der hund ist immer hungrig‘ mit tino Dallmann

 Abendlesung Horns Erben (ab minute 11) online hier 

 

 

 

DER HUND IST IMMER HUNGRIG ist unter den LYRIK EMPFEHLUNGEN 2021 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Lyrik-Empfehlungen

Deutschlandfunk Büchermarkt

NZZ am Sonntag, 28.2.2021 über „der hund ist immer hungrig“

mehr Rezensionen unter dem Buch

 

 

RBB Kultur Podcast auf dem RBB: der hund ist immer hungrig.
Im Gespräch mit Thomas Geiger und Franziska Walser drehen wir uns um Schweinebauern, Hunger, Skybooster, Klonpferde, Kaninchen, um das Nebeneinander all der großen und kleinen Dinge und wie sie ins Gedicht wandern.
Hier geht es zum RBB Kultur Podcast. Danke an das Literarische Colloquium Berlin un den RBB für Poesie im Radio! Und das 45 Minuten. Merci.

 

 

La Montée Des Eaux

Traduction OLIVIER LE LAY  – Langue d’origine : ALLEMAND

 

 

 

 

 Verleihung des Rainer-Malkowski-Preises 2020 an Anja Kampmann und Norbert Hummelt

Der Rainer-Malkowski-Preis, den die Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht, geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Anja Kampmann und an den Schriftsteller Norbert Hummelt zu gleichen Teilen.

Die Preisverleihung findet am Dienstag, den 2. März 2021, um 19 Uhr in den Räumen der Akademie in der Münchner Residenz statt. Die Laudationes halten Marcel Beyer auf Anja Kampmann und Michael Braun auf Norbert Hummelt.

 

High as the Waters Rise translated by Anne Posten is a National Book Awards 2020 Translated Literature Finalist

2020 National Book Awards finalists: Books about race and the struggle for equality feature prominently – The Washington Post

In der Übersetzung von Anne Posten steht Wie hoch die Wasser steigen auf der Shortlist für den National Book Award.

National Book Awards Finalists Announced – The New York Times
Spiegel   National Book Foundation

 

The New Yorker – September 15th 2020

Asymptote Journal: Review by Poet Xiao Yue Chan &  conversation with Anne Posten & Jennifer Croft

 

 

 

Die 10. Hochtädter Lyriknacht hat am ersten Septemberwochenende
stattgefunden- mit Marcel Bexer, Nadja Küchenmeister, André Hatting,
Barbara Bingel, u.a.

 

 

   0 1 9 0 – R O T T S T R 5

– Telefontheater mit Texten von Anja Kampmann, Volker Schmidt, Simon Strauss und Hannah Zufall.
Vier Theatermonologe, die live am Telefon aufgeführt werden, mit Schauspielern der Rottstraße5, Bochum.
Vorstellungen am 16.5., 22.5., 23.5 – Anmeldung über die website.

 

 

 

Neu erschienen: VerSschmuggel
Poesie aus den USA und Deutschland
Wunderhorn Verlag, 2020
u.a. mit Gedichten von Jericho Brown und Georg Leß, Linda Gregerson und Ulrich Koch, Ilya Kaminsky und Dagmara Kraus, Brenda Shaughnessy und mir.

  youngpoets.eu Übersetzungen ins Griechische von Elena Pallantza in Anthologie junger deutscher LyrikerInnen

Weitere Gedichte und Übersetzungen in verschiedene Sprachen auf Lyrikline.org

 

Anja Kampmann

 

 

Süddeutsche Zeitung, Beilage zur Frankfurter Buchmesse, Okt. 2019

 

 

 

HR2 Feature zur Antrittslesung

 

 

Antrittslesung
Ende September fand die Antrittslesung in Bergen-Enkheim in der vollbesetzten Nikolauskapelle statt.

Anja Kampmann 2019

 

 

Frauenfelder Lyriktage 
Die Frauenfelder Lyriktage 2019 sind mit großartigen Dichtern wie John Burnside, Zsuzsanna Gahse, Sepp Mall und anderen zuende gegangen. Zum Bericht im St. Galler Tagblatt


 

     Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim 2019/20

Anja Kampmann ist neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim.
Am 30. August 2019 trat sie die Nachfolge von Clemens Meyer im Festzelt auf dem Berger Marktplatz an. Nach Wolfgang Koeppen, Nicolas Born, Wolfgang Hilbig,  Herta Müller, Marcel Beyer und vielen anderen ist sie die 46. Amtsinhaberin. Das Stadtschreiberfest fand auf dem Berger Marktplatz im vollbesetzten Festzelt statt. Der Festredner für die Preisverleihung war Hanns Zischler. Die Antrittsrede finden Sie hier.

 

Struga Poetry Evenings

Am 21. August begann eines der ältesten Poesiefetivals weltweit; die Struga Poetry Evenings.  Die Eröffnung wurde im staatlichen Fernsehen ausgestrahlt, in Struga gibt es einen Park, in dem die Preisträger jeden Jahres einen Baum pflanzen; von Eugenio Montale über Yves Bonnefoy, Seamus Heaney, Yehuda Amichai, Mahmoud Darwish- alle waren da und lange nach ihnen stehen dort noch die Bäume. Auch dieses Jahr kamen Dichter aus der ganzen Welt hier zusammen. Das Festival endet am 26. August.
Zum ausführlichen Programm und der Abschlusslesung auf Youtube

   

    Gastkuratorin beim Lyrikertreffen Münster 2019

Die Idee für die Kombination aus zeitgenössischer Musik und Gedicht liefert in Münster erstmals eine Gastkuratorin. Das Format Tektonik, das seit einigen Jahren Komponisten zeitgenössischer Musik und Lyrik in Leipzig zusammenführt, habe ich nach Münster gebracht. Bei  Tektonik trafen Nikola Madzirov, Nancy Hünger und José Oliver auf Ermis Theodorakis am Flügel. „Rauhe Linien“ war ein Soloabend mit neuen Gedichten von mir und der Kontrabassistin Sophia Scheifler.

 

   

 

     

Beitrag zu Theodor Fontane in: Das Bilder-Wörter-Stimmen-Lesebuch

 

 

 

William Tucker- The hero at evening 

 

Bunte Steine
Im Katalog des Georg Kolbe Museums Berlin erschien „Wie Falter über dem Moor so still“ ein Text, der sich u.a. auf William Tuckers „The hero at evening“ bezieht und sich mit den Tagebucheinträgen Kurt Rosenberg zu Zeiten der Machtergreifung in Hamburg auseinandersetzt.  Zum Katalog

bad oeynhause

25.08.2021

26.08.2021

Poetische Quellen 
Eröffnungsabend mit Michael Krüger
Internat. Literaturfestival
Bad Oeynhausen

25.08.2021

30.08.2021

Taschkent, Usbekistan
Grand Tour

malkowski

06.09.2021

19:00

Verleihung des Rainer Malkowsi Preises
München, Bayerische Akademie der schönen Künste

Laudatio: Marcel Beyer auf Anja Kampmann
Michael Braun auf Norbert Hummelt

verschoben*** Ersatztermin: 6.9.2021

göttingen

17.09.2021

Göttingen Leseclubfestival
„Der Hund ist immer hungrig“

tübingen

25.09.2021

Tübinger Bücherfest
Rauhe Linien zusammen mit Sophia Scheifler

mannheim

29.09.2021

Mannheim
Rauhe Linien – zusammen mit Sophia Scheifler
LeseZeichen Mannheim

düsseldorf

02.10.2021

POESIEFEST
Müller&Böhm Literaturhandlung im Heine Haus
Düsseldorf

lcb Hilbig

04.10.2021

Wolfgang Hilbig Abend

LCB Berlin

ranis

04.11.2021

Burg Ranis, Thüringen
Lyriklesung
mit Manon Hopf

11.11.2021

Eröffnung Freiburger Literaturgespräche
mit Lutz Seiler
Details folgen

15.11.2021

16:15-17:45

Universität Paderborn
Lesungsreihe „Deutsche Literatur der Gegenwart“

bordeaux

19.11.2021

22.11.2021

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d e r  h u n d  i s t  i m m e r  h u n g r i g

Zum Buch

 

Lyrik Empfehlungen 2021  

RBB Kultur weiterlesen podcast 45min. Lesung und Gespräch.

Literaturhaus Hannover Lesung und Gespäch mit Michael Braun

Der Hund ist auf Platz 5 der SWR Bestenliste Juli / August 2021.

Ausführliche Diskussion mit Iris Radisch, Marie Schmidt, Martin Ebel und Carsten Otte hier.

 

 

Über…

„[Es] stellt sich die in Tagen der Pandemie so vermisste Erfahrung ein: Intensität. (…) Eine Ausdrucksstärke, die Schaffenslust mit unprätentiöser Eleganz verbindet.“ 
Björn Hayernzz am sonntag

„In Anja Kampmanns Gedichten gibt es ein unterschwelliges Bewusstsein dafür, dass die Welt in der Form, in die wir hineingewachsen sind, fragwürdig geworden ist. Die Zerstörung der Natur, das Verschwinden der gewohnten Lebenszusammenhänge wird bereits als gegeben vorausgesetzt. Das hat etwas Verstörendes, und zugleich ist es von einer merkwürdig vibrierenden sprachlichen Schönheit. Diese Gedichte spielen nicht, sie täuschen nichts vor. Sie sind ein Stachel, der bleibt.“
Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur

 Kampmanns ästhetische Virtuosität fußt auf Ungezwungenheit. Die Schriftstellerin brilliert nicht mit Eruptionen von Metaphern, sondern besticht durch einen natürlichen, unkomplizierten Stil, der es erlaubt, ihre Gedanken bis in tiefe Schichten hinein zu sondieren.“ 
Ulf Heise, mdr kultur 

Anja Kampmanns Gedichte sind in ihren Gegenständen immer wieder höchst gegenwärtig. […] frei von Effekthascherei und falscher Moral. (…)  Hier zeigt sich die Kunst Anja Kampmanns, die Dinge nebeneinander stehen zu lassen, sie als Gleichzeitigkeiten zu akzeptieren und kenntlich zu machen. Den wissenschaftlichen Fortschritt auf der einen Seite und auf der anderen Seite eine Art, die Welt zu betrachten und sich mit ihr auseinanderzusetzen –  die sich nicht optimieren lässt, die mit jedem Betrachter nur immer wieder neu und anders ist.“
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandfunk Büchermarkt

[…] der distanzierte Blick bleibt unpersönlich und unverbindlich. Doch liegt darin eine wirkliche Schönheit und Güte, ein ernstes Anliegen, allem, was es so gibt, eine Aufmerksamkeit zu schenken, ohne zu fragen, ob es der gleichen verdient. […] Die Welt, die Kampmann beschreibt, ist eine, über die der moderne Mensch hinweggegangen ist.
Birthe Mühlhoff, Süddeutsche Zeitung

„ ‚und das gedicht als letztes / seiner art soll es den boden wühlen / den grund auf dem du stehst‘. Dieses „Wühlen“ beherrscht Anja Kampmann wunderbar sensibel, aufmerksam..  (…) Manchmal wirken die Gedichte wie aus dünnsten Spinnfäden geknüpft, die ein Lufthauch zerreißen könnte.“
Matthias Zwarg, Freie Presse 

„Die Erinnerungsräume sind bei Anja Kampmann knapp gebaut, denn sie ist treffsicher in der Auswahl der atmosphärischen Schnappschüsse, die sie nebeneinander stellt (..) “ Wolfgang Popp, ORF Kulturjournal

HR2 Gespräch zu „der hund ist immer hungrig“ mit Meinolf Bunsmann.

Cover Anja Kampmann, Wie hoch die Wasser steigen, Carl Hanser Verlag 2018

Wie hoch die Wasser steigen

Das Öl würde, wenn überhaupt, sehr weit unten liegen, hatte man ihnen zu Beginn gesagt. Aber solange nicht wenigstens in einem dieser Dreckslöcher etwas gefunden wurde, blieb die Stimmung angespannt, die Abläufe schienen schwerfälliger, es war nicht wie in Mexiko, in der Bucht von Campeche, wo sie nur weitere Halme in die prall gefüllte Blase mit dem Öl stechen mussten, Cantarell, um sich daran zu besaufen, wie Wespen an den letzten vergorenen Früchten des Herbstes.

 

ANJA KAMPMANN ERHÄLT DEN MARA CASSENS PREIS 2018

LESSING FÖRDERPREIS DES FREISTAATES SACHSEN 2018

KULTURFÖRDERPREIS LITERATUR LÜNEBURG 2018

 

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2018
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018
Nominiert für den den Aspekte-Literaturpreis 2018,  u.a.        
swr-bestenliste 3/2018

Zum Buch im Carl Hanser Verlag

 

„Anja Kampmann wagt eine Reise an die Wurzel unserer Gegenwart – atmosphärisch, intensiv, sinnlich.“
Lutz Seiler

Ein grandioser Debütroman.“
Helmut Böttiger, Süddeutsche Zeitung

„‚Wie hoch die Wasser steigen’ sticht aus der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nicht nur dieses Frühjahrs heraus. Hier ist eine Autorin zu entdecken, deren umfassende Weltaneignung durch Sprache sich am ehesten mit dem Schreibfuror Peter Handkes vergleichen lässt.“
Tobias Lehmkuhl, Die Zeit, 22.02.18

„Der Roman ist poetisch und realitätssatt zugleich, er übersetzt die Entfremdung moderner Arbeitsverhältnisse in Bilder, die man noch nie gesehen hat, weder wörtlich-visuell noch literarisch- und die man nicht mehr vergisst. Anja Kampmann erzählt von der Ablösung des Menschen von seiner Umgebung, von seinen Nächsten,von seiner Vergangenheit. Sie erzählt einen Identitätsverlust- aber nicht als psychopathologischen Einzelfall, sondern als Ergebnis geradezu tektonischer Verschiebungen in unserer Arbeitswelt.“
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 12.05.2018

„Ist uns je erzählt worden, was für ein Leben die Arbeiter führen, die heute auf den Bohrinseln im Meeresboden nach Erdöl und Erdgas bohren? In ihrem Debütroman ist der Lyrikerin etwas Faszinierendes gelungen: Sie hat in der Gestalt der Bohrarbeiter ein verstörendes Inbild für die existenzielle Bodenlosigkeit und Entfremdung der globalisierten Arbeitswelt von heute gefunden.“
Sigrid Löffler, Salzburger Nachrichten, 24.02.18

„Es ist ein tief beeindruckendes Buch, in dem es tost und braust, aus Farben wie mit Glutamat versetzt und voller unerlöster Gefühle. Und dabei ist es ein großes Buch der Stille. «Wie hoch die Wasser steigen» ist ein mit enormer erzählerischer Umsicht geschriebener und herzergreifend unsentimentaler Roman über die Weite, die zwischen dem Ich und der Welt liegt. Er handelt davon, wie wir ausziehen und niemals mehr nach Hause finden.“
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 31.01.18

„Der sehr genau benennende, höchst sensible Ton, schlägt in den Bann. Anja Kampmanns Prosadebüt hat vom ersten Satz an etwas Präzises und Schwebendes, etwas Packendes und Poetisches. Und die Autorin hält diese Spannung über 350 Seiten hinweg durch.“
Ulrich Rüdenauer, SWR2, 25.02.18

 

   Mehr Rezensionen   

 

 

 

Cover Proben von Stein und Licht

Proben von Stein und Licht

 

Ich habe nie so viel Schnee gesehen
nicht so viele Landstriche so dick überfroren
kalt und eisstill wie das Land
das sich abkehrt von uns …

ZUM BUCH in der Edition Lyrik Kabinett im Carl Hanser Verlag

„Es sind Gedichte, die man riechen und schmecken kann und die man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen sollte. Fulminante Lyrik von der sehr begabten und klugen Autorin Anja Kampmann. Ein Name, den man ganz oben auf dem Zettel haben sollte.“
Matthias Ehlers, WDR 5 Bücher, 15.06.16

„In der Tiefe gestaffelt sind diese Texte, es sind Versuche etwas zu erkennen, das mit der Gegenwart des 21. Jahrhunderts zu tun hat, ohne dass diese Versuche verzweifelt gegenwärtig wären. (…) Selten kommen lyrische Debüts so fertig und lakonisch daher wie dieses, mit dem sicheren Gespür dafür, dass das Schöne oft nur ein Konkurrenzprodukt zur Wahrheit ist.“
Paul Jandl, Literarische Welt, 13.08.16

„Kampmann geht es um das Aufrufen und Festhalten von mehr und weniger zerstörten Gegenden, von Stimmungen, Erinnerungen, um eine Art Gedächtnis-Arbeit also, bei der „stufenweise Geschichte aufgeblättert“ wird. Aufblättern lohnt auch bei diesem Band.“
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 07.04.16

„Diese Natur- oder besser Landschaftslyrik, die nicht nur in die Weite, sondern auch in die Tiefe schweift, hat etwas ganz fein Seismographisches an sich. Keine große Pose, keine wuchtigen Metaphern, vielmehr wirken diese Verse wie auf Zehnspitzen oder morgens um fünf auf dem Hochsitz geschrieben.“
Andreas Wirthensohn, Wiener Zeitung, 12.04.2016

„Orte und Dinge, die ausstrahlen und sich uns als Erinnerung einschreiben – davon gibt Anja Kampmann in ihrem neuen, luziden Gedichtband ‚Proben von Stein und Licht‘ mit so fotografischer wie liebevoller Präsenz kund.“
Björn Hayer, BÜCHER magazin, 4/16

„Viele dieser Gedichte sind politische Gedichte, die sich mit historischen Ereignissen, hier vor allem der Zeit um den 2.Weltkrieg, in verschiedenen Ländern Europas befassen, und ihren Auswirkungen bis heute. Da ist eine Lyrikerin, die auszieht, nicht nur, um zu suchen, sondern mit dem festen Willen, ganz genau hinzusehen und zu finden“
Monika Vasik, fixpoetry

“ ‚Proben von Licht und Stein‘ ist ein herausragendes Lyrikdebüt, das zeigt, wieviel Gefühl und Geschichte in nur wenigen Versen transportiert werden können. Nach jedem einzelnen Gedicht hatte ich das Gefühl, die Welt um mich herum für ganz kurze Zeit mit anderen Augen zu sehen. Anja Kampmanns Lyrik ist für das laute Lesen gemacht, erst dann können sich ihre Verse so richtig entfalten.“‚
Juliane Noßack, litaffin.de, 22.05.17

„One expects, and hopes, that Kampmann’s first published book of poetry marks a passageway that connects her previous success with more work to come. Kampmann’s fresh voice to a familiar past reinforces the need to continue examining our history, even if it does remain uncomfortable.“
Andrea Dawn Bryant, worldliteraturetoday.org, 09.11.16

„Von den Gedichten Anja Kampmanns geht ein Sog aus, den ich nur schwer beschreiben, noch schwerer erklären kann. … vielmehr werden die gedruckten Texte zu Partituren für den Leser — so sehr, dass ich sie beim Lesen am liebsten leise vor mich hin singen möchte.“
Dirk Uwe Hansen, Signaturen

Ganz sanft schiebt sie die Leser*innen in mitten von einem Sinnzusammenhang zum nächsten. Wie im Schwebezustand liest sich dieses Gedicht mit seinen fließenden Übergängen und von Vers zu Vers eröffnen sich immer wieder neue Welten. Wunderbar, so soll Lyrik sein!“
POESIERAUSCH.DE

„In fünf Kapiteln – „Glas“, „Kalk“, „Eis“, „Sand“, „Salz“ – erzählt sie und dieses Prosaische ihrer Gedichte, die kalte Klarheit und die Gleichzeitigkeit von Härte und Zerbrechlichkeit ihrer Sprache sind beeindruckend.“
Senthuran Varatharajah, Buchreport

 

 

Fischdiebe

„Sie waren aus der Nacht gekommen wie die anderen. Und Nacht, das meinte die Kälte der Wege. An einem Morgen schnitten sie Thymian aus den Wiesen und gossen ihn auf, das Wasser schmeckte sumpfig seit Tagen.“

Leipziger Bibliophilen-Abend, Leipzig 2017

Prosaminiaturen und Radierungen von Frank Berendt. Die Auflage besteht aus 99 arabisch nummerierten Exemplaren, davon erscheinen die Nummern 1–30 als Vorzugsausgabe in einem Schuber, denen eine zusätzliche Radierung von Frank Berendt beiliegt. Sämtliche Bücher sind von Anja Kampmann und Frank Berendt signiert. Bezug über den Leipziger Bibliophilen Abend.

Kunstband limitierte Sammleredition „Paradiesische Dialoge“, Band 2, Herausgeber Michael Hametner,
Auflage 99 Stück, 33×33 cm, 56 S.
Frank Berendt, 5 Originalradierungen
Kraft plus Wiechmann, Konzeption, Gestaltung, Ausstattung

Bezug: Leipziger Bibliophilen Abend

Videoportrait Anja Kampmann

Presse

Aus der Jurybegründung für den Mara-Cassens-Preis:

„Anja Kampmann hat mit Wie hoch die Wasser steigen einen außergewöhnlichen Roman vorgelegt. Was dieses Buch so herausragen lässt, ist seine kraftvolle Sprache, die die Leserinnen und Leser fest in ihren Bann nimmt. Anja Kampmann gelingt es, mit präzisen Formulierungen und prägnanten Bildern, mit Rückblenden und zugleich mit Auslassungen und Andeutungen die Welt der Arbeiter und das Herumreisen des einsamen Waclaw sehr genau zu entwerfen. Sie skizziert äußerst überzeugend eine Lebensrealität an uns bisher unbekannten Schauplätzen. Auf Basis gründlicher Recherchen schafft sie es, die Härte des Lebens auf der Bohrinsel genauso klar zu beschreiben wie die schwelende Verlorenheit des Protagonisten. Ihre originäre Sprache lässt die besondere verdichtete Atmosphäre der Geschichte entstehen. Ein beeindruckendes erzählerisches Debüt.

Zur Laudatio von Katrin Schumacher 

Unter Büchern:  3sat/MDR Videoportrait:  3sat/ MDR Video

LYRIKLINE: Gedichte zum Anhören und in Übersetzung: www.lyrikline.org

Zehnseiten: Auszug aus dem 12. Kapitel von Wie hoch die Wasser steigen

Weitere Rezensionen sind jeweils unter dem Buch zu finden.

 

LINKTR.EE zu Videos, Podcasts, Rezensionen
Hier

 

Pressebilder:

Fotografie: © Juliane Henrich     www.litpic.net

Vita

Anja Kampmann, geboren 1983 in Hamburg, studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut. 2011 war sie Stipendiatin des International Writing Program Iowa, danach Beginn einer Dissertation zu Samuel Becketts später Prosa (Musikalität & Stille) sowie Arbeiten für den Rundfunk. MDR Literaturpreis 2013, Wolfgang Weyrauch Förderpreis 2015. Ihr Lyrikdebüt ‘Proben von Stein und Licht’ erschien 2016 in der Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, 2017 folgte ein Band mit Prosaminiaturen „Fischdiebe“ in einer bibliophilen Edition von 100 Exemplaren. 2018 erschien der Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ ebenfalls bei Hanser, der Roman wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse und den Deutschen Buchpreis nominiert und in verschiedene Sprachen übersetzt. Die Autorin erhielt dafür den Mara-Cassens-Preis für das beste Romandebüt 2019, den Förderpreis Literatur der Stadt Lüneburg, den Lessing Förderpreis des Freistaates Sachsen 2019. Im Jahr 2019/2020 ist sie Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim. Mit „High as the Waters Rise“ der Übersetzung von Anne Posten (Catapult, New York, 2020) war sie Finalistin des National Book Awards 2020 in den USA. 2020 Rainer Malkowski Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Ihr Gedichtband „Der Hund ist immer hungrig“ erscheint im Frühjahr 2021 im Hanser Verlag.  Die Beglaubigung eines literarischen Textes durch die Biographie des Autors interessiert sie nicht.

 

 

 Ausführliche Biblio/Biographie  

Kontakt:

Presse
Henriette Kuch
Henriette.Kuch@hanser.de

Lesungen
Annette Pohnert
Annette.Pohnert@hanser.de 

rights informations:
Carl Hanser Verlag
Friederike Barakat
friederike.barakat@hanser.de

Wie hoch die Wasser steigen erscheint in Übersetzung in den Sprachen
englisch, französisch, italienisch, türkisch, niederländisch und kroatisch.

Links
Hanser Literaturverlage
Lyrik Kabinett München
Literaturport
Frank Berendt (Malerei /Video) 
Affolter/Savolainen (Graphik)

Social Media:
facebook: anjakampmann
instagram: anjakampman_

 

 

 

High As The Waters Rise

 

translated from the German by Anne Posten

 

National Book Awards Finalist 2020

 

„So beautifully written, Anja Kampmann’s novel is one of those very rare things: a debut of a literary master . . . High as the Waters Rise is our time’s answer to the timeless Gilgamesh myth: a friend is lost, and a journey begins, teaching us with such passion about our world, its terrors, its injustices, its moments of piercing tenderness . . . Of any time, an epic. I am deeply grateful to Anja Kampmann for the gift to us that is this novel, and to her translator, Anne Posten, for the crisp and precise version in English. This is the book to live with.” —
Ilya Kaminsky, author of Deaf Republic and Dancing in Odessa

High as the Waters Rise, by Anja Kampmann, translated from the German by Anne Posten (Catapult). This first novel by an established poet examines the marginalized lives of European laborers . . . Although Kampmann addresses current events, such as environmental degradation and the precariousness of modern Europe, her focus is on how ideas of masculinity affect one man’s ability to grieve.“ The New Yorker

„In her debut novel, German poet Kampmann touchingly and intimately illustrates the fallout of capitalism’s dependence on oil. The true tragedy here is that Waclaw’s story is not unique. His plight is a perfect vehicle for Kampmann’s lyrical descriptions, which reach from dusty Moroccan cities to the brass-colored balustrades in a Budapest hotel . . . This is a haunting exploration of the devastating costs all kinds of gig workers have to bear to feed themselves and the belly of the beast.” ––Booklist

„Anja Kampmann’s novel does not limit itself to one topic that could be easily named, because it does not limit itself to psychology, does  HIGH AS THE WATER RISE stand out, and not only so this spring. Here can an author be discovered whose profound appropriation of the world by means of language would be best compared to Peter Handke’s writing furore. (…) Her prose’s linear progression is counteracted by her restriction of tempo and by means of images and the inserting of memories that resemble film stills. And, thus, a space is opened to see and to hear, to feel and to smell. A space in which time itself becomes tangible…”           Tobias Lehmkuhl, DIE ZEIT

“The beautiful English-language debut from German poet Kampmann tells the story of a middle-aged oil rig worker’s emotional crisis after the death of his friend . . . As Waclaw digs up memories of his drilling throughout the world—in Morocco, Mexico, and Brazil—he ruminates on generations of workers who must eke out a living by exploiting the earth and its resources. Kampmann captures the visceral uneasiness that arises from second guessing one’s past.” ––Publishers Weekly

 

“There are difficult questions asked in this novel, about responsibility, culpability, love, trust, and the weight of time and distance, and there are no easy answers––instead, we are treated to the most vivid particulars, the glory of specifics, the full human reality of a character whose attempt to wander away from deadening grief only reminds him time and time again of all the many ways he has and does and can still feel alive.” —Ilana Masad, author of All My Mother’s Lovers

High as the waters rise is a highly poetic exploration of male friendship and grief. It is a captivating read, delving into a lifestyle that will be unfamiliar to most readers, but which is becoming increasingly topical as oil becomes harder to find and extract.“
New books in german

„In its global reach and the beauty of its language, I found this book at times visionary- which I never thought I would say about a book which begins with men on an oil rig. It is this global reach which makes the novel unique and just waiting to be translated into English.“peakreads

“[A] poet’s novel in the richness of its imagery and the exquisiteness of the language. It’s as if the protagonist were a modern Odysseus returning to a home he no longer has.” ––Library Journal

“Prose with the brightness of poetry, in a splendidly lucid translation.“
Jennifer Croft, author of Homesick and co-winner with Olga Tokarczuk of The International Booker Prize for Flights

ABOUT:

„Anja Kampmann’s debut novel is an exquisitely lyrical tale of an oil platform worker whose best friend goes missing, plunging him into isolation and forcing him to confront his past.

One stormy night aboard a drilling platform in the Atlantic, Waclaw returns to his cabin to find that his bunkmate and friend, Mátyás, has gone missing. A brief search of the rig confirms his fears that Mátyás has tumbled into the sea. Waclaw is given shore leave and begins to travel, at first rather aimlessly, meandering around the Moroccan town where he and Mátyás used to spend their time away from the rig. There he discovers what appears to be the body of his friend on the beach. Grief-stricken, he makes his way to Hungary, where he stays with Mátyás’s sister, Patrícia, and immerses himself in memories of his time with Mátyás. As he ruminates on the past, Waclaw finds himself returning increasingly to his own origins, and the circumstances that led him to take the job on the oil rig.

 

Anja Kampmann  is a german poet and author of fiction. She was awarded the MDR- Literaturpreis as well as the Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis. Her work has appeared in Akzente, Neue Rundschau, words without borders, et al. Her first collection of poetry „Samples of Stone and Light” was published by Carl Hanser Verlag, 2016. „High as the waters rise“, her first novel, was nominated for the Leipzig Book Faire Prize, the German Book Prize and the aspekte- Literature Prize for the best debut novel written in german. The novel won the Mara-Cassens-Prize 2018 for the best german debut novel, the Lessing-Promotion Prize 2018 and the Literature Prize of the city of Lüneburg. She received the Literature-Prize Stadtschreiber von Bergen-Enkheim in 2019. High as the Waters Rise, translated by Anne Posten,  was a National Book Awards Finalist 2020.

Previous Works:
Proben von Stein und Licht (2016), Fischdiebe (2017)

Forthcoming:

„The dog is always hungry“ Poems (in german) Hanser, spring 2021

 

Translation assistance: newbooks in german

Translation rights sold: France (Gallimard), Italy (Keller), United States (Catapult), Turkey, Netherlands

rights informations:
Carl Hanser Verlag
Contact: Friederike Barakat
Tel: +49 163 7292 168
friederike.barakat@hanser.de

 

Translation Sample

 

 

La montée des eaux

Trad. de l’allemand par Olivier Le Lay

Parution : 11-03-2021
Gallimard

 

„Ecouter le bruit du monde comme peut l’entendre un homme, saisi au milieu du chemin de la vie, appartenant à cette catégorie rejetée dans l’ombre qu’est la classe ouvrière. Voilà ce à quoi nous invite l’ambitieux et magnifique Montée des eaux de la poète et écrivaine allemande Anja Kampmann. On n’exagère pas en affirmant qu’avec ce premier roman, une écriture s’impose.
Le Monde des livres, Nicolas Weill, 12 mars 2021